Satzung des Vereins Montanhistorik Schacht 4/8 e.V.

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

1.      Der Name des Vereins lautet „ Montanhistorik Schacht 4/8“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Rechtsformzusatz „e.V.“ im Namen.

 

2.      Der Verein hat seinen Sitz in Duisburg.

 

3.      Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

1.      Zweck des Vereins ist es die Bergbautradition, das Wissen, sowie die Technik in Duisburg-Meiderich zu erhalten, weiterzugeben und zu vermitteln.

 

2.      Um die enge Verbindung des heutigen Duisburger Wahrzeichen Landschaftspark Duisburg-Nord zum Bergbau nicht vergessen zu lassen.

 

3.      Öffentliche Ausstellung von Exponaten um die schwere Arbeit der Bergleute auch in Duisburg-Meiderich erlebbar zu machen.

 

4.      Die historische Aufarbeitung und Forschung über Bergbauliche Aktivitäten in Duisburg-Meiderich.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

1.      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

 

2.      Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

3.      Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Gewinne dürfen nur für satzungs­gemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

4.      Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Ver­eins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden. Der Beitritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vor­stand. Die Beitrittserklärung wird wirksam, wenn dieser ihr nicht binnen eines Monats widerspricht. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Soll eine Aufnahme abgelehnt werden, so entscheidet die Mitgliederversammlung in der nächsten Jahreshauptversammlung darüber.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Auflösung einer juristischen Per­son, Aus­tritt oder Ausschluss.
  2. Ein Austritt kann nur zum Schluss eines Geschäftsjahres mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich erklärt werden.
  3. Über einen Ausschluss, der nur aus wichtigem Grund (z.B. vereinsschädigendes Verhalten)zulässig ist, entscheidet der Vorstand. Gegen den schriftlichen Ausschlussbescheid ist eine vierwöchige Wider­spruchsfrist mit einer Berufung an die Mitgliederversammlung möglich. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.
  4. Ausgeschiedene Mitglieder verlieren jeden Anspruch auf Rückzahlung geleisteter Beiträge, Spenden oder sonstiger Zuwendungen.

 

§ 6 Vorstand

 

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus :

 a)      dem/der 1.Vorsitzenden und 1 Stellvertre­ter/in

 b)      dem/der 2. Vorsitzenden und 1 Stellvertreter/in

 

  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1.Vorsitzende,der stellv. 1. Vorsitzende, die 2.Vorsitzende und der 2. stellv. Vorsitzende.
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam vertreten.
  3. Der Gesamtvorstand besteht aus dem 1.Vorsitzenden, dem stellvertretenden 1.Vorsitzenden, der 2.Vorsitzenden und dem stellvertretenden 2.Vorsitzenden. Er führt die Geschäfte des Vereins. Er wird von der Mitgliederversammlung für eine dreijährige Amtszeit gewählt.
  4. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet, wenn ein neuer Vorstand gewählt wurde, mit seinem Rücktritt, durch Abwahl oder mit dem Ausscheiden aus dem Verein.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist.
  6. Dem Vorstand obliegen die Führung der gesamten Vereinsgeschäfte, sowie die Verwaltung des Vereinsvermögens und das Kassenwesen.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

 

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich bis spätes­tens zum 31. August statt.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberu­fen werden. Der Vorsitzende muss sie einberufen, wenn der Vorstand oder mindestens zehn Prozent der Mitglieder unter Angabe der Gründe dies schriftlich beantragen.
  3. Zu allen Mitgliederversammlungen ist mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen.
  4. Der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:
    • die Entgegennahme der Rechenschaftsberichte des Vorstands,
    • die Wahl und die Entlastung des Vorstands mit Ausnahme der Vorsitzenden  und ihrer Vertreter,
    • die Bestellung von zwei Kassenprüfern und eines Vertreters,
    • die Festsetzung des Jahresbeitrags,
    • die Berufungsentscheidung bei Ausschlüssen,
    • die Änderung der Satzung und
    • die Auflösung des Vereins.
  5. Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mit­glieder – ausgenommen bei Auflösung des Vereins (§ 10) – be­schlussfähig. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Für die Änderung der Satzung ist Zweidrittelmehrheit erforderlich.

 

§ 8 Beiträge

 

1.      Der Verein kann Mitgliedsbeiträge erheben, deren Höhe durch die Mitgliederversammlung festgelegt wird.  

 

2.      Der erste Mitgliedsbeitrag liegt bei 10 Euro jährlich.

 

§ 9 Beschlüsse

 

Über die in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen gefass­ten Beschlüsse sind Niederschriften anzufertigen, die vom Protokoll­führer und vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen sind.

 

§ 10 Auflösung

 

  1. Auf Antrag des Vorstands kann der Verein durch Beschluss der Mitglieder­ver­sammlung aufgelöst werden. In der Einladung zur Mit­gliederversamm­lung muss die Auflösungsabsicht als Tagesordnungs­punkt aufgeführt sein.
  2. Für die Auflösung des Vereins sind die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder und eine Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder erforder­lich. Ist die Auflösung wegen Beschlussunfähigkeit zu­rückgestellt worden, wird die Mitglieder­versammlung hierzu erneut einberu­fen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen entscheidet.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der bis­herigen gemein­nützigen Zwecke fällt das Vereinsvermögen an eine Institution ver­wandter Zielsetzung mit der Auflage, es nur für die im § 3 dieser Satzung festgelegten, steuerbegünstigten Zwecke zu verwen­den. Kann dieser Be­stimmung nicht gefolgt werden, sind die Mittel anderen gemeinnützigen Vereinen zu übertragen.
  4. Der Verein ernennt zur Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren.

 

§ 11 Inkrafttreten

 

Die vorliegende Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 11.08.17

 

beschlossen worden und mit dem gleichen Tag in Kraft getreten.